Welche Lichtstärke wofür ? für kleine, abdunkelbare Räume: Ab 2000 Ansi Lumen größere Räume (abdunkelbar): Ab 3000 Ansi Lumen große Hellräume oder Halle: Ab 4500 Ansi Lumen Dies sind nur sehr grobe Richtwerte, die nach oben und unten abweichen können ! Ausseneinsätze sind natürlich auch möglich, bei direkter Sonneneinstrahlung ist jeder Beamer überfordert und bringt entweder gar kein oder nur ein sehr flaues Bild. Bei indirektem Sonnenlicht ist zwingend darauf zu achten das die projizierende Fläche im Schatten liegt. 
ANSI Lumen ANSI Lumen ist die Maßeinheit welche die Bildhelligkeit von Beamern angibt. Sie wird in ANSI gemessen (American National Standards Institute). Dabei wird eine 1qm große Bildfläche in 9 gleich große Rechtecke eingeteilt und mit dem Beamer angestrahlt. Der gemessene mathematische Durchschnitt der Lichtstärke im Zentrum jeden Feldes ergibt am Schluss den Wert Ansilumen! Auflösung Die Auflösung eines Beamers gibt die Anzahl der Bildpunkte an (auch oft Pixel genannt) aus der sich das Originalbild zusammensetzt. Dabei wird zuerst die horizontale und dann die vertikale Anzahl an Bildpunkten genannt, z.B: 1024x768! Beim Einsatz eines Beamers sollte die originale Auflösung des Beamers mit der eingestellten Auflösung am Laptop/PC übereinstimmen. Ist die Auflösung am Laptop höher oder niedriger als die des Beamers, muss der Beamer die Auflösung umrechnen (komprimieren), was zu Qualitätseinbußen führt! Bildformat Das Bildformat beschreibt das Seitenverhältnis von Breite zur Höhe eines Bildes. Bei den Videoformaten ist noch das klassische 4:3 üblich, durch die neuen Techniken ist aber das kinogerechte 16:9 immer stärker im Kommen (vor allem bei Heimkino-Beamern). Bei Datenprojektoren ist ebenfalls noch 4:3 der Standard - vor allem bei den Auflösungen SVGA und XGA. SXGA hat bereits ein Bildformat von 5:4 und FULL HD das neue 16:9.Vollbild: (4:3) das typische TV-Bildformat. Vollbildvariante: (1,54:1) typisches Format der Kino-/TV- Koproduktionen. TV-Widescreen: (16:9) TV-Standard Pal-Plus, optimal bei 16:9 Fernseher - DVD Filme.Widescreen: (1,85:1) gemäßigtes Widescreen, bei 16:9 TV werden 96% des TV- Screens genutzt.Cinemascope: (2,35:1) das breiteste Kinoformat (bei 4:3 TV Screen:56% bei 16:9 TV:75%) Digital Zoom Ein Begriff aus der Daten-Video-Projektion. Mit der Fernbedienung oder über eine externe Steuereinheit kann der Anwender einen Ausschnitt des Projektionsbildes elektronisch vergrößern. DVI "Digital Visual Interface" ist ein neuer Übertragungsstandard, um Computerdaten digital zum Anzeigegerät (Monitor, Plasmadisplay, Projektor etc.) zu übertragen. Eine Umwandlung in ein analoges Signal entfällt dadurch. Die Bildqualität wird erheblich verbessert. Es gibt drei unterschiedliche Schnittstellen: DVI-D: Übertragung rein digitaler Informationen DVI-A: Übertragung rein analoger Informationen DVI-I: Übertragung digitaler und analoger Informationen Um Verbindung zu analogen D-Sub15-Anschlüssen zu schaffen gibt es entsprechende Adapter als Stecker oder Kabel. Keystone Wenn Sie den Projektor auf- oder abwärtsgerichtet aufstellen bzw. montieren, bekommen Sie an den Rändern eine Verzerrung, die trapezförmig verläuft. Dies kann durch Schrägstellen der Bildwand und/oder durch den Einsatz der digitalen oder optischen Keystone-Korrektur am Beamer behoben werden. Der digitale Keystoneausgleich führt jedoch zu verminderter Bildqualität, da die original Bildauflösung verändert wird. Ein optischer Ausgleich kann von Beamern durchgeführt werden, die ein bewegliches Objektiv besitzen (Shift Objektiv). Das ist meistens bei größeren Beamer der Fall, die auch über auswechselbare Objektive verfügen! Komprimierung Viele Beamer können eine höhere Auflösung darstellen, als sie selbst original haben. Dabei werden einfach Spalten und Zeilen weggelassen. Da die Bildqualität darunter leidet, haben einige Hersteller spezielle Komprimierungsverfahren entwickelt, die versuchen, Komprimierungen mit möglichst wenig Informationsverlust durchzuführen. Dadurch ist die Qualität komprimierter Bilder heutzutage gut geworden, aber sie entspricht natürlich nach wie vor nicht der Qualität, die der Projektor mit der originalen Auflösung darstellen kann. Komprimierung bleibt somit auch weiterhin nur eine Nothilfe um höhere Auflösungen ausnahmsweise darzustellen. Die richtige Lösung ist einen Beamer in der Auflösung einzusetzen, die der Laptop oder PC darstellt! Kontrast Der Kontrast bezeichnet den Unterschied zwischen dem dunkelsten Schwarz und dem hellsten Weiß. Je höher das Kontrastverhältnis, desto dunkler der auf der Leinwand angezeigte Schwarzwert. LAN Netzwerk Der Projektor verfügt über einen RJ45 Eingang. Mit den Netzwerkeinstellungen können Sie den Status des Projektors von einem Computer aus über einen Webbrowser einstellen Lens Shift Wenn ein Beamer nicht mittig zur Leinwand projiziert, bekommt man eine Keystoneverzerrung (Trapez). Diese kann meistens digital ausgeglichen werden (siehe "Keystone"). Das aber ist mit Qualitätseinbussen bei der Bilddarstellung verbunden. Besser ist es, wenn Sie einen Beamer verwenden, der ein LENS SHIFT hat, also das Objektiv manuell oder motorisch bewegen kann (vertikal und horizontal). Durch die Veränderung des Projektionswinkels wird der Keystone- Effekt minimiert. Jedoch muss man berücksichtigen, dass bei einem großen Winkel ein Lichtverlust eintritt. Auch können Abbildungsfehler auftreten wie kissen- und tonnenförmige Verzerrungen. Über ein Lens Shift verfügen zumeist Beamer aus der Kategorie Event- und Installation (meist mit Wechsel-Objektiven). PIP Picture In Picture. Diese Funktion ermöglicht im vollen Bild ein kleineres zu integrieren. Diese Funktion wird entweder durch einen zweiten Tuner oder durch eine andere externe Quelle (Video, Kamera) ermöglicht. Pixel Der Bildpunkt ist das kleinste quadratische Anzeigeelement eines Bildes, dem eine unabhängige Farbe zugeordnet werden kann. Projektionsfaktor Bezeichnet die Größe des Bildes zum Abstand der projizierneden Fläche. Beispiel: 1,5 - 1,9: 1 Die letzte Ziffer hier die 1 bezeichnet die Bildbreite also 1 Meter bei einem Abstand von 1,5 - 1,9 Meter  (Zoomobjektiv) Beispiel: 0,5 : 1 Hier wäre die Bildbreite 2 Meter bei einem Abstand von 1 Meter.  
Rückprojektion Rückprojektion gestattet eine sehr platzsparende Unterbringung eines Projektors. Der Projektor zeigt das Bild von hinten auf einer lichtdurchlässigen Leinwand .
S-Video Videonorm, die eine gute Videoqualität erreicht.